Warenausgang
Vom Packplatz bis zur Verladung.
Der Warenausgang umfasst alle Schritte vom Bereitstellen kommissionierter Ware bis zur Übergabe an den Spediteur: Verpacken, Kennzeichnen, Prüfen, Verladen und Buchen.
Im Warenausgang wird aus einem Auftrag eine Sendung. Die wichtigsten Schritte:
- Verpacken und Bilden von Versandeinheiten (Paket, Palette)
- Kennzeichnen mit Versandetikett, NVE/SSCC und ggf. Gefahrgutkennzeichnung
- Kontrolle von Vollständigkeit und Zuordnung zum Auftrag
- Bereitstellung in der Versandzone, sortiert nach Tour oder Spediteur
- Verladung und Buchung, Versand des Lieferavis (DESADV) an den Empfänger
Fehler im Warenausgang sind besonders teuer, weil sie erst beim Kunden auffallen: falsche Palette auf dem falschen Lkw, fehlende Packstücke, unlesbare Etiketten. Viele Handelsketten und Automobilhersteller berechnen dafür Vertragsstrafen.
Deshalb setzen Unternehmen auf automatische Kontrolle direkt bei der Verladung. Scangates lesen die Codes jeder Palette beim Durchfahren und prüfen, ob sie zum Auftrag und zur Tour gehört. Kameras dokumentieren den Zustand der Ware beim Verlassen des Hauses.
Kennzahlen für den Warenausgang sind die Liefertreue, die Zahl der Fehlverladungen und die Zeit zwischen Bereitstellung und Abfahrt des Lkw. Ein oft unterschätzter Punkt ist die Dokumentation: Wer im Streitfall belegen kann, in welchem Zustand und mit welchem Inhalt eine Palette verladen wurde, spart Zeit und Geld bei Reklamationen und Schadensfällen.
So unterstützt AISCI Automation
AISCI Automation prüft jede Palette bei der Verladung automatisch gegen den Auftrag und dokumentiert sie im Bild. Mehr dazu: Automatische Verladekontrolle mit SMART.DOCK.