Integrations-Architektur

Ihre IT-Landschaft, vollständig vernetzt

Eine AMR-Flotte entfaltet ihren vollen Wert erst im Zusammenspiel mit Ihrer bestehenden Systemlandschaft. AISCI verbindet autonome mobile Roboter nahtlos mit WMS, ERP und MES – von der automatisierten Auftragssteuerung bis zur lückenlosen Bestandsführung.

Die Anbindung erfolgt auf drei Ebenen: Die Auftragssteuerung übermittelt Aufträge direkt vom WMS an die AMR-Flotte, die Bestandsführung synchronisiert Lagerbestände in Echtzeit, und ein intelligentes Ressourcen-Management sorgt durch Load Balancing für optimale Auslastung. Zu den unterstützten Kernsystemen zählen SAP EWM, Manhattan, Oracle, HighJump und Infor auf WMS-Seite, SAP S/4HANA, Microsoft Dynamics und Oracle im ERP-Bereich sowie Siemens Opcenter, SAP MES und MPDV Hydra als MES-Anbindung.

Diese durchgängige Vernetzung ist genau der Bereich, in dem sich unsere Erfahrung aus der Identifikationstechnologie auszahlt: Da wir seit Jahren stationäre Barcode-Lesesysteme und Kameras in dieselben WMS- und ERP-Umgebungen integrieren, kennen wir die typischen Stolpersteine beim Daten-Mapping bereits aus der Praxis – und planen auf Wunsch gleich die Anbindung Ihrer gesamten Identifikations-Peripherie mit.

Schulterschluss Smart Vision

Dieselbe Technologie-Bandbreite nutzt AISCI Smart Vision tagtäglich zur Anbindung von Kameras, Lesegeräten und Druckern an WMS- und ERP-Systeme – das Ergebnis sind konsistente Integrations-Architekturen über alle Automatisierungs-Komponenten hinweg.

Schnittstellen-Technologien

Der richtige Kanal für jedes System

Je nach Systemlandschaft kommen unterschiedliche Schnittstellentechnologien zum Einsatz – abgestimmt auf Ihre bestehende IT und die Anforderungen an Geschwindigkeit und Sicherheit.

  • REST API: HTTP/HTTPS-basiert, Standard für moderne WMS- und ERP-Systeme
  • OPC UA: Industriestandard nach IEC 62541, echtzeitfähige MES-Integration
  • Message Queuing (MQTT, RabbitMQ): asynchron und skalierbar, puffert zuverlässig bei Netzwerk-Lastspitzen großer AMR-Flotten
  • File-based Integration (CSV, XML, JSON): bewährter Fallback für Legacy-Systeme ohne moderne Schnittstellen

Integrations-Prozess

In 5 Phasen zum Go-Live

Ein strukturierter Ablauf sorgt dafür, dass Ihre Systeme auch während der Integration reibungslos weiterlaufen. Von der ersten Analyse bis zum Go-Live begleiten wir jeden Schritt mit klaren Deliverables und minimaler Disruption im Tagesgeschäft.

Analyse

Wir analysieren Ihre Systemlandschaft, Schnittstellen und Sicherheitsanforderungen – Dauer 1–2 Wochen.

Design & Spezifikation

API-Endpunkte, Daten-Mapping und Security-Konzept werden präzise ausgearbeitet – Dauer 1–2 Wochen.

Entwicklung & Testing

Implementierung und Unit-Tests erfolgen in separater Umgebung, Ihr Produktivsystem bleibt unberührt – Dauer 2–4 Wochen.

Integrationstest

End-to-End-Tests mit produktionsnahen Datenmengen sichern Performance und Stabilität ab – Dauer 2–3 Wochen.

Go-Live & Hypercare

Rollout außerhalb Ihrer Stoßzeiten, begleitet durch Live-Monitoring und Support in den ersten Wochen – Dauer 1–2 Wochen.

Machbarkeitsanalyse

Wir prüfen kostenlos ob und wie AMR in Ihre Prozesse und Infrastruktur passen.

Finanzierung

Kauf, Leasing oder RaaS — wir zeigen Ihnen welches Modell zu Ihrer Situation passt.

ROI-AMR

Berechnen Sie in wenigen Minuten den Return on Investment für Ihre AMR-Einführung.

Wirtschaftlichkeit

Kauf, Leasing oder RaaS im 5-Jahres-Kostenvergleich – alle Zahlen auf einen Blick.

Herausforderungen & Lösungen

Typische Hürden, bewährte Antworten

Jede Systemintegration bringt eigene Herausforderungen mit sich – von Legacy-Technik bis Sicherheitsanforderungen. Aus zahlreichen Projekten kennen wir die typischen Stolpersteine und begegnen ihnen mit erprobten Lösungsansätzen.

Legacy-Systeme ohne moderne APIs

Ältere WMS-Versionen bieten oft nur proprietäre Schnittstellen. Wir überbrücken das mit einem Adapter-Layer oder file-basierter Integration als Fallback – und beraten bei anstehenden Updates zur schrittweisen Modernisierung.

Echtzeit-Anforderungen vs. Netzwerk-Realität

Netzwerklatenzen und Lastspitzen bei großen Flotten sind planbare Risiken. Eine event-driven Architektur mit Message Queues puffert Updates zuverlässig, ergänzt durch lokales Caching und eine optimierte Netzwerk-Topologie.

Daten-Inkonsistenzen

Unterschiedliche Artikelnummern, Einheiten und Lagerplatz-Logiken erfordern präzises Mapping mit klaren Transformationsregeln – abgesichert durch eine Master-Data-Management-Strategie mit einer verbindlichen „Single Source of Truth“.

Security & Compliance

Sichere VPN-Tunnel, OAuth-2.0-Authentifizierung, rollenbasierte Zugriffskontrolle und durchgängige TLS-Verschlüsselung erfüllen auch anspruchsvolle Compliance-Vorgaben. Diese Lösungsansätze sind bei uns bereits aus der Identifikations-Integration battle-tested und funktionieren ebenso zuverlässig für AMR-Plattformen wie für Barcode-Systeme.

Häufige Fragen

Sie haben Fragen zur AMR-Systemintegration? Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen aus unseren Projekten. Wenn Ihre Frage nicht dabei ist, sprechen Sie uns direkt an – wir beraten Sie gerne persönlich.

Eine Standard-Integration durchläuft alle fünf Phasen in sechs bis zehn Wochen. Das gilt für Projekte mit modernen WMS-Systemen, verfügbaren APIs und überschaubarem Customization-Aufwand. Komplexere Projekte – zum Beispiel mit Legacy-Systemen, umfangreichen Individualisierungen oder besonders hohen Sicherheitsanforderungen – benötigen zehn bis sechzehn Wochen. In der Analysephase erstellen wir für Sie einen detaillierten Projektplan mit realistischen Meilensteinen, damit Sie von Anfang an planen können.

In den allermeisten Fällen ja. Wir haben Erfahrung mit allen gängigen WMS-Systemen: SAP EWM, Manhattan Associates, Oracle, HighJump, Infor und vielen weiteren. Auch für weniger verbreitete oder stark customizierte Systeme entwickeln wir passende Schnittstellen. Teilen Sie uns Ihr WMS inklusive Version mit – wir geben Ihnen sofort eine erste Einschätzung zur technischen Machbarkeit.

In den meisten Fällen nein. Wir arbeiten auch mit älteren WMS-Versionen – über Adapter-Layer oder dateibasierte Schnittstellen. Ein Upgrade kann jedoch sinnvoll sein: Neuere Versionen bieten bessere APIs, was die Integration vereinfacht und langfristig wartungsärmer macht. Wir bewerten das in der Analysephase objektiv nach Kosten und Nutzen und empfehlen nur dann ein Upgrade, wenn es wirklich Vorteile bringt.

Das ist eine der zentralen Anforderungen in jedem Integrationsprojekt. Entwicklung und Tests finden ausschließlich in separaten Umgebungen statt – Ihr Produktivsystem wird während des gesamten Projekts nicht angefasst. Der Go-Live erfolgt außerhalb Ihrer Stoßzeiten, typischerweise am Wochenende oder in der Nachtschicht. Für kritische Situationen haben wir immer eine Rollback-Option vorbereitet. Nach dem Go-Live stehen wir im Hypercare-Modus zur Verfügung – proaktives Monitoring, sofortige Reaktion.

Unsere Integrations-Architekturen sind von Anfang an auf Ausfallsicherheit ausgelegt. Bei einer Netzwerkunterbrechung verbinden sich die Systeme automatisch wieder (Auto-Reconnect). Aufträge und Status-Updates werden lokal gepuffert und nach Wiederherstellung der Verbindung automatisch synchronisiert. Das System arbeitet im Fehlerfall mit reduzierter Funktionalität weiter, anstatt komplett auszufallen (Graceful Degradation). Alert-Systeme informieren Ihr IT-Team und unseren Support sofort bei kritischen Zuständen.

Das entscheiden Sie – wir passen uns Ihren Präferenzen an. Option eins: Wir übergeben die Integration vollständig an Ihr IT-Team, inklusive vollständiger Dokumentation, Schulung und Wissenstransfer. Option zwei: Wir übernehmen den kompletten Betrieb als Managed Service – Monitoring, Updates, Fehleranalyse, alles aus einer Hand. Option drei, und das ist die häufigste Wahl: ein Hybrid-Modell, bei dem Ihr Team den First-Level-Support übernimmt und wir für komplexe technische Fragen auf Level zwei und drei zur Verfügung stehen. Details dazu finden Sie auf unserer Support & Wartung Seite.

Sie erreichen uns

Mo.- Do. von 8:30 – 16:30 Uhr und
Fr. von 8:30 – 16:30 Uhr unter
(+49) 5222 9902 – 130.

Bereit für nahtlose AMR-Integration?

Lassen Sie uns gemeinsam prüfen, wie AMR-Systeme in Ihre bestehende IT-Landschaft integriert werden können – strukturiert, sicher und mit einem klaren Plan von Anfang an.

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