Null-Fehler-Kommissionierung

Kommissionierfehler konsequent vermeiden.

Null-Fehler-Kommissionierung ist das Ziel, Kommissionierfehler durch geeignete Prozesse und Technik praktisch vollständig zu vermeiden. Gemessen wird sie an der Kommissioniergenauigkeit.

Kommissionierfehler sind falsche Artikel, falsche Mengen, fehlende Positionen oder vertauschte Aufträge. Jeder Fehler verursacht Folgekosten: Retouren, Nachlieferungen, Reklamationsbearbeitung und im schlimmsten Fall Vertragsstrafen oder verlorene Kunden. Eine Genauigkeit von 99 % klingt hoch, bedeutet bei 10.000 Picks pro Tag aber 100 Fehler.

Fehler entstehen vor allem durch Zeitdruck, Ermüdung, ähnliche Artikel und unklare Anzeigen. Maßnahmen zur Vermeidung sind:

  • Systemgeführte Verfahren mit Bestätigung: Pick-by-Scan, Pick-by-Light, Wiegekontrolle
  • Entlastung der Mitarbeitenden, etwa durch kürzere Wege und ergonomische Arbeitsplätze
  • Automatische Kontrolle am Packplatz: Code-Lesung und kamerabasierte Prüfung von Inhalt und Vollständigkeit
  • Bildgestützte Dokumentation, die im Reklamationsfall belegt, was verschickt wurde

Null Fehler erreicht man selten mit einer einzigen Maßnahme. Wirksam ist die Kombination aus geführtem Prozess und automatischer Kontrolle.

Um Fortschritte zu messen, sollten Fehler nicht nur gezählt, sondern nach Ursache erfasst werden: falscher Artikel, falsche Menge, fehlende Position oder Vertauschung beim Verpacken. Erst diese Aufteilung zeigt, ob eine Maßnahme bei der Entnahme, bei der Kontrolle oder beim Verpacken ansetzen muss. Wichtig ist zudem, Fehler nicht dem Personal anzulasten, sondern als Hinweis auf Schwächen im Prozess zu nutzen.

So unterstützt AISCI Automation

AISCI Automation kombiniert mobile Roboter, die das Team entlasten, mit Scan-Systemen und Bildverarbeitung, die jede Sendung vor dem Versand prüfen und dokumentieren. Mehr dazu: Fehlerquoten senken.

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