Thermodirektdrucker
Etikettendruck ohne Farbband.
Ein Thermodirektdrucker druckt ohne Farbband: Der Druckkopf erhitzt punktuell ein wärmeempfindlich beschichtetes Etikett, das sich an diesen Stellen schwarz färbt. Das Verfahren ist einfach und günstig, die Drucke sind aber nur begrenzt haltbar.
Der Druckkopf besteht aus einer Reihe winziger Heizelemente, die einzeln angesteuert werden. Die Auflösung liegt meist bei 203 oder 300 dpi, für sehr kleine Codes und Schriften auch bei 600 dpi. Weil kein Farbband nötig ist, gibt es nur ein Verbrauchsmaterial: das Thermoetikett oder Thermopapier.
Vorteile:
- Kein Farbband, dadurch geringere Kosten und weniger Handgriffe
- Einfache, kompakte und wartungsarme Geräte
- Ideal für mobile Drucker
Nachteile:
- Der Druck verblasst durch Licht, Wärme, Feuchtigkeit oder Kontakt mit Weichmachern und Ölen
- Empfindlich gegen Abrieb
- Höherer Verschleiß des Druckkopfs, weil er direkt auf dem Etikett schleift
Thermodirektdruck eignet sich deshalb für Etiketten mit kurzer Lebensdauer: Versandetiketten, Kommissionieretiketten, Kassenbons, Wiegeetiketten oder Tickets. Für Etiketten, die Monate oder Jahre lesbar bleiben müssen, etwa Typenschilder, Lagerplatzetiketten oder Kennzeichnungen in rauer Umgebung, ist der Thermotransferdruck die bessere Wahl.
Wichtig für die automatische Erfassung: Ein verblasster oder zerkratzter Barcode wird unzuverlässig gelesen. Wer Codes über längere Prozesse hinweg scannen muss, sollte die Haltbarkeit des Etiketts von Anfang an mitplanen.
Drucker und Etiketten
Etikettendrucker und Verbrauchsmaterial bietet die AISCI Ident GmbH an. Mehr dazu: Etikettendrucker bei aisci.de.