Seriennummer
Eindeutige Kennung je Einzelstück.
Eine Seriennummer ist eine eindeutige Kennung, die jedem einzelnen Produkt zugeordnet wird. Anders als eine Chargennummer unterscheidet sie auch baugleiche Teile voneinander.
Während eine Chargennummer eine ganze Produktionsmenge kennzeichnet, identifiziert die Seriennummer genau ein Stück. Damit lassen sich für jedes einzelne Produkt Daten speichern und abrufen: Produktionsdatum, verbaute Komponenten, Prüfergebnisse, Kunde, Garantie und Servicehistorie.
Typische Einsatzbereiche:
- Elektronik, Maschinen und Geräte mit Garantie und Service
- Automobilzulieferer mit Pflicht zur Rückverfolgbarkeit sicherheitsrelevanter Teile
- Medizinprodukte (UDI-Pflicht nach EU-MDR)
- Arzneimittel (Serialisierung zur Fälschungssicherheit)
Die Seriennummer wird meist als Klarschrift und als Code aufgebracht, auf Typenschildern, Etiketten oder direkt auf dem Teil per Laser oder Nadelprägung (DPM). In GS1-Codes steht sie hinter dem Application Identifier (21).
Damit die Seriennummer ihren Zweck erfüllt, muss sie an jedem relevanten Prozessschritt erfasst werden. In der Praxis scheitert die Durchgängigkeit oft an manuellen Erfassungspunkten: Ein vergessener Scan reißt die Historie eines Bauteils ab. Automatische Lesesysteme an Montagestationen, Prüfplätzen und im Versand schließen diese Lücken.
So unterstützt AISCI Automation
AISCI Automation liest Seriennummern automatisch, ob als Code auf dem Etikett, direkt markiert oder als Klarschrift, und verknüpft sie mit Prozess- und Prüfdaten. Mehr dazu: Traceability-Lösungen.