Produktionsversorgung
Material rechtzeitig an die Linie bringen.
Produktionsversorgung umfasst alle Abläufe, die Material, Bauteile und Hilfsstoffe rechtzeitig und in der richtigen Menge an die Fertigungslinie bringen. Fehlt Material, steht die Linie.
Die Produktionsversorgung verbindet Lager und Fertigung. Sie umfasst die Bedarfsermittlung, die Kommissionierung des Materials, den innerbetrieblichen Transport und die Bereitstellung am Verbauort. Gängige Konzepte sind:
- Just-in-Time (JIT): Material kommt erst kurz vor dem Bedarf.
- Just-in-Sequence (JIS): Material kommt zusätzlich in der Reihenfolge des Verbaus.
- Kanban: Ein leerer Behälter löst die Nachlieferung aus.
- Milkrun: Ein Routenzug oder Fahrzeug fährt in festem Takt mehrere Stationen an.
Engpässe entstehen meist nicht durch fehlendes Material im Lager, sondern durch den Transport dorthin: Personal fehlt, Stapler sind ausgelastet, Wege sind lang. Zudem muss sichergestellt sein, dass das richtige Material an der richtigen Station ankommt, denn Verwechslungen fallen oft erst beim Verbau auf.
Eine stabile Produktionsversorgung braucht deshalb einen planbaren Materialfluss und eine lückenlose Erfassung jedes Ladungsträgers zwischen Lager und Linie.
Wie stabil die Produktionsversorgung läuft, zeigt sich an Kennzahlen wie Bandstillständen durch fehlendes Material, Fehlteilen am Verbauort und dem Anteil an Eiltransporten. Steigen diese Werte, ist meist nicht die Planung das Problem, sondern die Ausführung: zu wenige Transportkapazitäten oder keine verlässliche Rückmeldung, ob ein Behälter tatsächlich an der Linie angekommen ist. Automatisierter Transport mit automatischer Quittierung schließt beide Lücken.
So unterstützt AISCI Automation
AISCI Automation automatisiert den Materialtransport zur Linie mit autonomen mobilen Robotern und erfasst jeden Ladungsträger bei Übergabe automatisch. So kommt das richtige Material zur richtigen Zeit an, auch im Mehrschichtbetrieb. Mehr dazu: Produktionsversorgung mit AMR.