PoE
Stromversorgung über das Netzwerkkabel.
Power over Ethernet (PoE) versorgt Netzwerkgeräte über das Datenkabel zugleich mit Strom. Kameras, Code-Leser oder WLAN-Access-Points brauchen dann nur noch ein einziges Kabel.
Bei PoE speist ein Switch oder ein separater Injektor Gleichstrom in das Netzwerkkabel ein. Das angeschlossene Gerät erkennt die Versorgung und bezieht daraus seine Energie. Bevor Strom fließt, prüft der Switch, ob das Gerät PoE-fähig ist, sodass normale Netzwerkgeräte keinen Schaden nehmen.
Die wichtigsten Normen:
- PoE (IEEE 802.3af): bis etwa 13 Watt am Gerät
- PoE+ (IEEE 802.3at): bis etwa 25 Watt
- PoE++ (IEEE 802.3bt): bis etwa 71 Watt für leistungsstarke Geräte
Vorteile in der Praxis:
- Keine eigene Stromleitung und kein Netzteil am Montageort, etwa an Hallendecken, Toren oder Regalen
- Weniger Installationsaufwand und schnellere Montage
- Zentrale Absicherung über eine unterbrechungsfreie Stromversorgung im Netzwerkschrank
- Geräte lassen sich aus der Ferne neu starten
Bei der Planung sind drei Punkte wichtig. Erstens das Leistungsbudget des Switches: Er kann nur eine bestimmte Gesamtleistung auf alle Ports verteilen. Zweitens der tatsächliche Bedarf der Geräte, vor allem wenn Lesegeräte mit starker Beleuchtung arbeiten. Drittens Kabelqualität und Länge, die bei maximal 100 Metern liegt.
In Industrieumgebungen werden PoE-Geräte häufig über M12-Steckverbinder und Industrie-Switches angeschlossen, die für Temperatur, Staub und Vibration ausgelegt sind.
So unterstützt AISCI Automation
AISCI Automation plant Lesestellen an Toren und Fördertechnik so, dass Daten und Strom möglichst über ein Kabel laufen, und stimmt die Netzwerktechnik mit Ihrer IT ab. Mehr dazu: SMART.DOCK Scangate.