Einlagerung

Vom Wareneingang auf den Lagerplatz.

Einlagerung ist der Prozess, bei dem Ware nach dem Wareneingang auf einen Lagerplatz gebracht und im System gebucht wird. Sie entscheidet, wie schnell und sicher die Ware später wiedergefunden wird.

Die Einlagerung beginnt nach der Wareneingangskontrolle. Das Lagerverwaltungssystem (WMS) ermittelt einen geeigneten Lagerplatz, die Ware wird dorthin transportiert, eingelagert und mit der Lagerplatzbuchung im System bestätigt. Erst danach ist der Bestand verfügbar.

Für die Platzvergabe gibt es zwei Grundformen:

  • Feste Lagerplatzvergabe: Jeder Artikel hat einen festen Platz. Einfach, aber flächenintensiv.
  • Chaotische (dynamische) Lagerplatzvergabe: Die Ware kommt auf einen freien, passenden Platz. Das nutzt die Fläche besser, setzt aber eine zuverlässige Buchung voraus.

Gerade bei der chaotischen Lagerung ist die korrekte Erfassung entscheidend: Wird ein Ladungsträger auf dem falschen Platz gebucht, gilt er als verschwunden, obwohl er im Lager steht. Typische Fehlerquellen sind vergessene oder doppelte Scans und vertauschte Lagerplätze.

Weitere Kriterien für die Einlagerung sind Umschlaghäufigkeit (Schnelldreher nah an die Kommissionierzone), Gewicht und Abmessungen, Gefahrstoffklassen sowie Vorgaben wie FIFO oder FEFO.

Für die Bewertung der Einlagerung zählen vor allem die Einlagerzeit pro Ladungsträger, die Bestandsgenauigkeit bei Inventuren und die Zahl der Suchvorgänge. Ein guter Hinweis auf Probleme sind Paletten, die im System auf einem Platz gebucht sind, aber dort nicht stehen. In solchen Fällen lohnt ein Blick auf den Übergabepunkt zwischen Wareneingang und Lager, denn dort wird am häufigsten gar nicht oder falsch gebucht.

So unterstützt AISCI Automation

AISCI Automation automatisiert den Transport zum Lagerplatz mit mobilen Robotern und die Buchung mit Lesesystemen direkt am Stapler oder am Tor. So wird jeder Ladungsträger beim Abstellen erfasst, ohne zusätzlichen Handgriff. Mehr dazu: Einlagerung automatisieren.

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