LED
Light Emitting Diode.
Eine LED (Light Emitting Diode) ist ein Halbleiter, der bei Stromfluss Licht einer bestimmten Wellenlänge aussendet. In der Bildverarbeitung und in Code-Lesegeräten ist sie heute die Standard-Lichtquelle.
Die Farbe des Lichts hängt vom Halbleitermaterial ab. Anders als eine Glühlampe strahlt eine LED in einem schmalen Wellenlängenbereich. Genau das macht sie für die Bildverarbeitung so nützlich: Mit der passenden Lichtfarbe lässt sich der Kontrast gezielt verstärken.
Übliche Wellenlängen und ihr Einsatz:
- UV (etwa 365–395 nm): macht fluoreszierende Markierungen, Kleber oder Rückstände sichtbar
- Blau (etwa 470 nm): gut für feine Strukturen und metallische Oberflächen
- Rot (etwa 625 nm): Standard in vielen Kameras und Scannern, unempfindlich für viele Farbunterschiede
- Infrarot (850–940 nm): durchdringt manche Kunststoffe und Farben, für Menschen unsichtbar
- Weiß: wenn Farben unterschieden werden sollen
Eine Faustregel: Licht in der Farbe des Objekts lässt dieses hell erscheinen, Licht in der Komplementärfarbe dunkel. Ein roter Aufdruck wird unter rotem Licht fast unsichtbar, unter grünem Licht dagegen kontrastreich.
LEDs lassen sich im Blitzbetrieb kurzzeitig mit deutlich höherem Strom betreiben. Das ermöglicht sehr kurze Belichtungszeiten, sodass auch schnell bewegte Teile scharf abgebildet werden. In Kombination mit einem Bandpassfilter vor dem Objektiv wird zudem störendes Umgebungslicht ausgeblendet.
Weitere Vorteile sind die lange Lebensdauer, geringe Wärmeentwicklung und kompakte Bauformen, vom Ringlicht bis zum Dom.
So unterstützt AISCI Automation
AISCI Automation wählt Lichtfarbe, Bauform und Filter passend zu Ihrem Prüfobjekt, damit das Bild schon vor der Auswertung den richtigen Kontrast hat. Mehr dazu: Industrielle Bildverarbeitung.