Qualitätssicherung

Fehler erkennen, bevor sie zum Kunden gelangen.

Qualitätssicherung umfasst alle Maßnahmen, die sicherstellen, dass Produkte und Prozesse festgelegte Anforderungen erfüllen. In der Fertigung gehört dazu vor allem die Prüfung von Bauteilen und Baugruppen.

Qualitätssicherung (QS) setzt an zwei Stellen an: vorbeugend, indem Prozesse so gestaltet werden, dass Fehler gar nicht erst entstehen, und prüfend, indem Fehler erkannt werden, bevor sie zum Kunden gelangen. Grundlage ist häufig ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 9001, in der Automobilindustrie IATF 16949.

Typische Prüfaufgaben in der Fertigung:

  • Vollständigkeits- und Anwesenheitskontrolle (sind alle Teile verbaut?)
  • Maß- und Positionsprüfung
  • Oberflächeninspektion auf Kratzer, Risse, Verschmutzung
  • Prüfung von Beschriftungen, Codes und Etiketten
  • Dokumentation für die Rückverfolgbarkeit

Manuelle Sichtprüfung ermüdet, ist subjektiv und bei hohen Taktzahlen nur stichprobenartig möglich. Industrielle Bildverarbeitung prüft dagegen jedes Teil im Takt, objektiv und dokumentiert. Für schwer beschreibbare Fehler, etwa auf natürlichen Oberflächen, kommen Deep-Learning-Verfahren zum Einsatz, die aus Beispielbildern lernen.

Bei der Automatisierung von Prüfaufgaben sollte man mit einer klaren Fehlerbeschreibung beginnen: Welche Fehler sollen erkannt werden, wie groß sind sie, und wie viele Fehlausschleusungen sind akzeptabel? Eine Machbarkeitsanalyse mit echten Gut- und Schlechtteilen zeigt früh, welche Kamera, Beleuchtung und Software nötig sind und ob sich die Prüfung im vorhandenen Takt umsetzen lässt.

So unterstützt AISCI Automation

AISCI Automation automatisiert Prüfaufgaben mit 2D- und 3D-Bildverarbeitung und Deep Learning und dokumentiert die Ergebnisse lückenlos. Mehr dazu: Qualitätssicherung in der Produktion.

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