Mann-zur-Ware

Person-to-Goods.

Mann-zur-Ware (Person-to-Goods) ist das klassische Kommissionierprinzip: Der Mitarbeitende geht oder fährt zum Lagerplatz und entnimmt dort die Ware. Es ist flexibel, verursacht aber lange Wege.

Beim Mann-zur-Ware-Prinzip bewegt sich der Kommissionierer mit Pickliste, Scanner oder Terminal durch das Lager, meist mit Kommissionierwagen, Hubwagen oder Stapler. Es ist in den meisten Lagern Standard, weil es ohne große Investitionen auskommt und mit jedem Regal funktioniert.

Der Nachteil liegt in den Wegen: Ein großer Teil der Arbeitszeit entfällt auf das Gehen und Suchen, nicht auf das eigentliche Greifen. Mit wachsendem Sortiment und steigendem Volumen nimmt dieser Anteil weiter zu. Ansätze zur Verbesserung sind:

  • Wegeoptimierung durch geschickte Lagerplatzvergabe (Schnelldreher vorne)
  • Batch- oder Multi-Order-Picking, um mehrere Aufträge in einer Tour zu erledigen
  • Zonenkommissionierung mit Übergabe zwischen den Zonen
  • Kollaborative mobile Roboter, die den Transport übernehmen, während die Mitarbeitenden in ihrer Zone bleiben

Die Grenze zum Prinzip Ware-zum-Mann ist dabei fließend: Kollaborative Roboter verkürzen die Wege, ohne das Lager umzubauen.

Für die Entscheidung, ob man beim Mann-zur-Ware-Prinzip bleibt oder umstellt, hilft eine einfache Rechnung: Wie viele Kilometer legt ein Kommissionierer pro Schicht zurück, und wie viele Picks schafft er dabei? Liegt der Wegeanteil hoch und steigt das Volumen, lohnt sich meist eine schrittweise Automatisierung des Transports, ohne das ganze Lager umzubauen. Das Regalsystem kann dabei bleiben, wie es ist.

So unterstützt AISCI Automation

AISCI Automation verkürzt die Wege im Mann-zur-Ware-Lager mit kollaborativen mobilen Robotern, die Behälter zwischen den Zonen transportieren. Die Mitarbeitenden bleiben in ihrem Bereich und konzentrieren sich auf das Picken. Mehr dazu: Kommissionierung mit kollaborativen Robotern.

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