2D-Code
Optoelektronisch lesbarer Code.
1D-Codes (Barcodes) speichern Daten in einer Reihe von Strichen, 2D-Codes wie Data Matrix oder QR-Code in einer Fläche aus Punkten. 2D-Codes fassen deutlich mehr Daten auf kleinem Raum.
Ein 1D-Code, auch linearer Barcode, besteht aus parallelen Strichen und Lücken unterschiedlicher Breite. Er enthält meist nur eine Nummer, etwa eine GTIN, und verweist auf weitere Daten in einer Datenbank. Bekannte Typen sind EAN-13, Code 128 und GS1-128.
Ein 2D-Code kodiert Daten in zwei Richtungen. Die wichtigsten Typen:
- Data Matrix: sehr kompakt, mit starker Fehlerkorrektur, Standard für Bauteilkennzeichnung und Direktmarkierung (DPM)
- QR-Code: verbreitet im Konsumentenbereich, etwa für Links
- PDF417: gestapelter Code, etwa auf Dokumenten
Wichtige Unterschiede:
- Datenmenge: 1D-Codes fassen rund 20 bis 40 Zeichen, eine Data Matrix bis über 2.000.
- Platzbedarf: 2D-Codes passen auch auf kleinste Bauteile.
- Robustheit: 2D-Codes bleiben dank Fehlerkorrektur auch bei Beschädigung lesbar.
- Lesetechnik: 1D-Codes lassen sich mit Laserscannern lesen, 2D-Codes brauchen bildbasierte Leser (Imager).
In der Praxis existieren beide nebeneinander: Logistiketiketten nutzen oft GS1-128, Bauteile und Arzneimittel zunehmend Data Matrix.
Bei der Wahl des Codes zählen vor allem der verfügbare Platz, die Datenmenge und die Anforderungen der Kunden oder Branche. In der Automobilindustrie und Medizintechnik ist Data Matrix oft vorgeschrieben, im Handel die GTIN als EAN-13 oder als GS1 DataMatrix. Wer umstellt, sollte prüfen, ob alle Lesegeräte in der Kette 2D-Codes lesen können, denn ältere Laserscanner können das nicht.
So unterstützt AISCI Automation
AISCI Automation liest beide Codearten zuverlässig, von Handscannern bis zu stationären Lesesystemen, die auch kleine, verschmutzte oder direkt markierte Codes im Durchlauf erfassen. Mehr dazu: Industrielle Identifikation.